Tarifrunde 2026/2027: Zusammenstehen für sichere Arbeitsplätze und faire Entgelte!
Die Weichen für unsere Zukunft bei der Deutschen Post AG werden jetzt gestellt! Die anstehende Tarifrunde 2026/2027 markiert einen entscheidenden Wendepunkt für uns Alle in den Zustellstützpunkten, Zustellbasen sowie Brief- und Paketzentren und der Verwaltung der Niederlassung Betrieb Dresden.
Während der Arbeitgeber bereits laut über Umbauten und veränderte Vergütungsmodelle nachdenkt, machen wir als ver.di klar: Gute Arbeit verdient Respekt, Sicherheit und echtes Geld!
Warum diese Tarifrunde so entscheidend ist
In den kommenden Verhandlungen geht es um das Fundament unserer täglichen Arbeitsbedingungen:
Auslaufen der Entgelttabellen: Die aktuellen Lohntabellen laufen zum 31. Dezember 2026 aus. Angesichts der anhaltenden Belastungen und Lebenshaltungskosten brauchen wir spürbare tabellenwirksame Lohnerhöhungen, die dauerhaft in der Tasche bleiben.
Kündigungsschutz verteidigen: Der tarifvertragliche Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen und Änderungskündigungen läuft zum 31. März 2026 aus. Arbeitsplatzsicherheit steht für uns nicht zur Disposition, gerade in Zeiten von Umstrukturierungen!
Betriebsübergang & Strukturwandel: Die Debatten um den Betriebsübergang von der Mutter- zur Tochtergesellschaft sorgen verständlicherweise für Unruhe im Betrieb. Wir lassen nicht zu, dass Risiken auf dem Rücken der Beschäftigten abgeladen werden.
Was der Arbeitgeber plant und was wir fordern
Aus der Chefetage werden bereits Ideen platziert, die Tarifrunde über klassische Lohnerhöhungen hinaus mit sogenannten „Leistungsanreizen“ und Qualitätskriterien in der Auslieferung zu verknüpfen. Unsere Position dazu ist unmissverständlich:
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Faire Grundgehälter statt Leistungsdruck: Niemand darf in ein unkalkulierbares Bonussystem getrieben werden, das die Belastungsgrenzen weiter nach oben schraubt. Wir fordern verlässliche Entgelte für alle!
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Gesundheit vor Rendite: Wir stehen für eine Entlastung der Kolleginnen und Kollegen. Ein pünktlicher, gesicherter Feierabend und verbindlicher Arbeits- und Gesundheitsschutz sind unverhandelbar.
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Verlässliche Zukunftsperspektiven: Arbeitsbedingungen und Tarifbindung müssen für die gesamte Belegschaft lückenlos gesichert bleiben.
Nur gemeinsam sind wir durchsetzungsstark
Ein gutes Tarifergebnis fällt nicht vom Himmel. Ob am Verhandlungstisch Zugeständnisse gemacht werden, hängt einzig und allein davon ab, wie geschlossen wir im Betrieb dahinterstehen.
Informiert euch: Tauscht euch mit euren ver.di-Vertrauensleuten vor Ort aus und beteiligt euch an den betrieblichen Diskussionen.
Macht mit: Bringt eure Erwartungen und Forderungen in eure Betriebsgruppe ein.
Organisiert euch: Tarifverträge gelten nicht automatisch; sie leben von der Stärke der Gewerkschaftsmitglieder. Jedes neue Mitglied stärkt unsere Verhandlungsposition am Tisch!
Jetzt ver.di-Mitglied werden – für deine Rechte, deinen Lohn und deine Zukunft!
Du bist gefragt: Mitgliederbefragung vom 26.10. bis 26.11.
Wie soll unsere Tarifforderung an die Deutsche Post AG aussehen? Welcher Weg ist der richtige, und wie weit bist du bereit zu gehen?
Genau das will ver.di von dir wissen. In der Mitgliederbefragung stimmen wir über zentrale Leitplanken ab:
Entgelterhöhung: Wie stehst du zu einer Forderung von 6,0 % mehr Lohn bei einer Laufzeit von 12 Monaten?
Arbeitsplatzsicherheit: Der vertragliche Ausschluss von betriebsbedingten Beendigungs- und Änderungskündigungen endet am 31. März 2027. Wie unverzichtbar ist dieser Schutz vor Kündigungen für dich?
Durchsetzungskraft: Bist du bereit, die Forderungen im Ernstfall auch mit einem Streik durchzusetzen?
Gemeinsam wachsen: Bringst du dich ein und sprichst Kolleginnen und Kollegen auf eine ver.di-Mitgliedschaft an?
Der Fahrplan: Wie es weitergeht
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Befragungszeitraum (26. Oktober – 26. November): Nutzt die Fragebögen vor Ort über eure Vertrauensleute.
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Forderungsbeschluss (3./4. Dezember 2026): Die ver.di-Tarifkommission wertet die Rückmeldungen aus und beschließt die endgültige Forderung.
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Kündigung der Entgelttabellen (31. Dezember 2026): Die aktuellen Tabellen werden fristgerecht gekündigt. Damit endet am 1. Januar 2027 die Friedenspflicht und ab diesem Zeitpunkt sind Warnstreiks und Streiks möglich, um Druck aufzubauen.
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Verhandlungsstart (Ab Januar 2027): Auftakt der Tarifverhandlungen über die Entgelte.
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Kündigungsschutz verhandeln (Spätestens ab 1. April 2027): Aufnahme der Verhandlungen über die Verlängerung des Schutzes vor betriebsbedingten Kündigungen.
Jetzt vorbereiten und vernetzen
Am Verhandlungstisch zählt allein der Rückhalt im Betrieb. Damit wir gemeinsam voll handlungsfähig sind:
Bei meine.verdi anmelden: Aktualisiert eure Kontaktdaten und Bankverbindungen auf meine.verdi.de, damit im Falle eines Arbeitskampfes die Erfassung und Auszahlung des Streikgelds reibungslos funktioniert.
Bleibt auf dem Laufenden: Holt euch aktuelle Infos direkt aufs Smartphone über den ver.di-Telegram-Bot (@verdiOfficialBot), den Fachbereichs-Kanal auf WhatsApp (@verdiPSL) oder unseren WhatsApp-Kanal als @ver.di-Betriebsgruppe Post Dresden.
Mitglied werden & Kolleginnen ansprechen: Nur wer organisiert ist, verleiht Forderungen das nötige Gewicht.
Beteilige dich jetzt an der Befragung für deinen Lohn, deinen Schutz und deine Zukunft!
