Entgelttarifrunde 2025
Tarifabschluss
Die Tarifkommission hat entschieden: Das Angebot der Deutschen Post AG wird angenommen. Die Mitgliederbefragung zeigte: 46 % stimmten für die Annahme, 54 % dagegen.
Dieser knappe Ausgang der Mitgliederbefragung bildet keine Grundlage, um in einem unbefristeten Streik ein deutlich besseres Ergebnis durchzusetzen. Deshalb hat die Tarifkommission das Ergebnis angenommen.
Weitere Infos zur Entscheidung.
Doch eins ist klar: Ohne die entschlossenen Streiks zwischen den Verhandlungsrunden, hätten wir kein Tarifergebnis erreicht. Zum Auftakt dieser Tarifrunde hat die Arbeitgeberseite alle unsere Forderungen als nicht finanzierbar zurückgewiesen. Dank unserer Streiks haben wir Verbesserungen durchgesetzt:
- +2,0 % ab April 2025
- +3,0 % ab April 2026
- 1 Urlaubstag für alle (5-Tage-Woche)
- 1 weiterer Urlaubstag ab 16 Jahren Betriebszugehörigkeit (5-Tage-Woche)
- Postzulage bleibt bestehen für Beamte
- Laufzeit von 24 Monaten
Der Kampf für bessere Arbeitsbedingungen geht weiter – für gesunde Arbeit, eine 20-kg-Grenze und gegen Arbeitsverdichtung. Bleibt dran, bleibt organisiert!

Ihr seid großartig!
Liebe Kolleginnen und Kollegen, in den vergangenen drei Tagen wurden weite Teile der Niederlassung Betrieb Dresden bestreikt und somit einen großen Druck auf den Arbeitgeber ausgeübt.
Das ist wichtig, für die vierte Verhandlungsrunde in der kommenden Woche, die am 3. und 4. März stattfindet, damit der Arbeitgeber ein verbessertes Angebot vorlegt und von diesem unwürdigen Angebot vom 14. Februar abrückt. Über fünfhundert Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich aus unserer Betriebsgruppe, sowie weitere abertausende Beschäftigte im Bundesgebiet.
Ihr wart einfach spitze, liebe Kolleginnen und Kollegen und habt Großartiges geleistet, indem ihr standhaft wart und eure Kolleginnen und Kollegen mit begeistert habt, damit diese mit in die Streiklokale gekommen sind. Bedanken möchte ich mich bei allen Streikhelfern und Vertrauensleuten, die dafür gesorgt haben, dass es zum Erfolg wird. DANKE

Es geht weiter – Warnstreiks in Ostsachsen
Die Warnstreikwelle geht weiter. Am 28. Februar wurde die Zustellung im Bereich Ostsachsen bestreikt. Hier war das Land genauso betroffen, wie die Städte Bischofswerda, Hoyerswerda, Bautzen und Görlitz. Die Kolleginnen und Kollegen war auch hier hoch motiviert ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen.
Warnstreiks in der Zustellung
Am 27. Februar wurde die Zustellung im Bereich Dresden und Cottbus, sowie das jeweilige Umland bestreikt. Tausenden Sendungen konnten dadurch nicht zugestellt werden. Der Druck wurde somit auf den Arbeitgeber erhöht, damit die Deutsche Post ein ordentlichen und für die Beschäftigten würdiges Angebot vorlegt.
Warnstreik im Paket- und Briefzentrum Ottendorf-Okrilla
In der Nacht und am Vormittag des 26. Februar 2025 fanden erfolgreich Warnstreikmaßnahmen in der Stationären Bearbeitung in Ottendorf-Okrilla statt. Weit über hundert Kolleginnen und Kollegen legten die Arbeit nieder, um einen klaren Protest gegenüber dem schlechten Angebot der Deutschen Post AG Ausdruck zu verleihen. In der kommenden Woche beginnt die vierte zusätzliche Verhandlungsrunde zwischen ver.di und der Deutschen Post AG statt.
Druck auf den Arbeitgeber erhöht – hohe Streikbereitschaft
In der vergangenen Woche wurde noch einmal der Druck auf den Arbeitgeber erhöht. So beteiligten sich viele Kolleginnen und Kollegen aus der Zustellung und aus der stationären Bearbeitung am Arbeitskampf und legten ihre Arbeit nieder. Die Deutsche Post AG ist nun aufgefordert, ein ordentliches Angebot bei der nächsten Verhandlungsrunde (12./13. Februar 2025) vorzulegen.
Die Beschäftigten haben es mehr wie verdient, das ihrer Forderung Gehör geschenkt wird, denn sie absolvieren jeden Tag einen harten und sehr guten Job. Da ist es mehr wie gerecht, dass eine Erhöhung der Urlaubstage und des Entgeltes erfolgen muss.
Die ver.di-Mitglieder sind es jetzt auch wieder und waren es auch in der Vergangenheit, die mit ihren mutigen Streikaktivitäten für guten Tarifergebnisse gesorgt haben. Daher ist die Forderung der Vorteilsregelung für einem zusätzlichen Tag Urlaub für ver.di – Mitglieder, ein wichtiges Zeichen.
Arbeitskampf im Betriebsgruppenbereich gut angelaufen
In den letzten beiden Tagen waren hunderte Zustellerinnen und Zusteller in den Streiklokalen, um den Druck mit ihrer Arbeitsniederlegung auf die Deutsche Post AG zu erhöhen. Den Kolleginnen und Kollegen ist es wichtig, dass der Arbeitgeber auf die Forderung eingeht und ein ordentlichen Angebot vorlegt:
Mehr muss her! ver.di fordert:
- 7 % mehr Gehalt für alle Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und dual Studierenden,
- drei zusätzliche Urlaubstage für alle Tarifbeschäftigten und Auszubildenden,
- einen weiteren Urlaubstag exklusiv für ver.di-Mitglieder,
- und die Fortschreibung der Postzulage.
Der Schwerpunkt lag in den letzten Streiktagen in den Großstätten Dresden und Cottbus, sowie das Gebiet in Ostsachsen. Bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 12. und 13. Februar 2025, werden wir weiterhin arbeitskampfbereit sein und der Verhandlungskommission somit den Rücken stärken.

















































































